THL-Lehrgang Modul B (VU) – 2. Teil des Pilotlehrgangs in Spiegelau mit Erfolg beendet

Nach dem Pilotlehrgang THL – Modul A (Grundwissen) für Feuerwehren  im Frühjahr diesen Jahres ist nun auch der 2. Teil des Landkreis-internen Lehrgangs Technische Hilfeleistung – Modul B (Verkehrsunfall) speziell für Wehren mit hydraulischem Rettungssatz erfolgreich zu Ende gegangen.

Neben „Rechtsgrundlagen, Absichern der Unfallstelle, Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, bis zur Handhabe der verschiedensten, hydraulischem Rettungsgeräte wurde in Theorie und Praxis das Fachwissen vermittelt. Natürlich standen die einsatzrelevanten Schnitt – und Spreiztechniken auf dem Programm. Besonders stolz zeigte sich KBM Thomas Mayer, dass es ihm gelang die Rettungsgerätehersteller Fa. Lukas und Fa. Weber für den Lehrgang zu gewinnen. Diese Firmen entsandten ihre Praxistrainer. Diese „Rescue Profis“ vermittelten, den Lehrgangsteilnehmer manche Tipps und Tricks zur Einsatzbewältigung. Auch das Einsetzen des Mehrzweckzug und eine Geräteübung des Rüstwagen (RW 2), wurden von den Feuerwehrleuten bewältigt. Nach sieben Tagen intensiver Schulung und Training, stand dann der Prüfungstag an. Nach der Leistungskontrolle, waren die Prüflinge in zwei Einsatzübungen gefordert. Hierbei galt es verunfallte Personen aus PKW in Seitenlage und Dachlage, in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, zu befreien.
Für die rettungsdienstliche Unterstützung standen die ehrenamtlichen „Helfer der HvO“ (Helfer vor Ort)-Gruppe Spiegelau und der BRK-Bereitschaft Grafenau mit ihren Fahrzeugen zur Verfügung.

Zum Lehrgangsabschluss konnte Lehrgangsleiter Thomas Mayer, neben Bürgermeister Karl Heinz Roth, Kreisbrandinspektor Thomas Thurnreiter und dem örtlich zuständigen KBM Armin Heyn begrüßen. In seinen Ausführungen konnte der Lehrgangsleiter auf das tolle Prüfungsergebnis blicken. 80 % richtiger Prüfungsfragen kann sich sehen lassen..
Michael Hurzlmeier und Werner Boxleitner (beide FF Schönberg) erreichten sogar die volle Punktzahl.

Der Kreisbrandmeister dankte den „PKW Spendern“ (im Laufe des Lehrgangs wurden mehrere schrottreife Fahrzeuge zerschnitten), der Gemeinde Spiegelau und den Feuerwehren (FF Eppenschlag, FF Thurmansbang und der FF Grafenau) für die tolle Unterstützung. Besonders konnte Mayer aber der FF Spiegelau, an der Spitze der Kommandant Armin Garhammer und Vorstand Markus Peschl, die nicht nur in der Ausbildung tätig sind, sondern auch für einen Großteil der Organisation zuständig waren.

Besonders sprach er seinem Ausbilderteam einen großen Dank aus. „Ich bin sehr stolz, ein solches engagiertes und kompetentes Ausbilderteam gewonnen zu haben“, stellte der KBM fest. Dies sind Josef Stadler, Martin Tanzer, Susanne Bauer, Markus Schwarz, Armin Lagerbauer, Michael Mayer, Markus Peschl, Christian Molz, Alexander Heilmeier, Andreas Stecher und Matthias Loibl.

Kreisbrandinspektor Thomas Thurnreiter würdigte den unermüdlichen Einsatz des Lehrgangleiters und seinem Team. Er sei stolz, dass der Landkreis auch im Ausbildungsbereich, der THL Ausbildung eine tolle und fundierte Ausbildung den Wehren anbieten kann. Im Anschluss an seine Ausführungen überreichte der KBI die Prüfungszertifikate an Johannes Schreib, Matthias Schreib, Dominic Piser, Simon Niemetz (alle FF Hohenau), Florian Schreder, Simon Köck (beide FF Mauth), Michael Hurzlmeier, Uli Hurzlmeier, Michael Hansbauer, Werner Boxleitner (alle FF Schönberg), Jasmin Steininger, Robert Weishäupl (beide FF Thurmansbang), Michael Maier, Sebastian Ebner, Patrick Wagner, Jonas Buchecker (alle FF Eppenschlag), Christian Resch, Markus Raitner und Patrick Wimmer (alle FF Neureichenau).

 

Bürgermeister Karl Heinz Roth, dankte seinerseits, dass als Austragungsort das Gerätehaus der FF Spiegelau gewählt wurde. Roth sagte dem Lehrgangsleiter auch in Zukunft die volle Unterstützung zu. Der Bürgermeister brachte aber auch Nachdenkliches zur Sprache. „Man lebe in einer Zeit, wo das Ehrenamt von manchen Bürgerinnen und Bürger nicht mehr geschätzt wird. Wo Feuerwehr und Rettungsdienst beschimpft werden. Es ist nicht hoch genug zu loben was ihr, besonders bei der Bewältigung schweren Unfällen, oder in anderen Bereichen der Technischen Hilfe für die Bevölkerung leistet“, so der Bürgermeister.

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